Umsatz

Für die Planung der künftigen Einnahmen stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Monatsplanung = Grobplanung
2. Detailplanung auf Wochen- oder Tagesbasis
3. Projektplanung

Beginnen Sie zuerst mit der einmaligen Erfassung der Grunddaten




Diese Grundeinstellungen dienen als Basis für die Auswertungen.

In den einzelnen Eingabemasken können diese generellen Einstellungen angepaßt werden.

Geben Sie die durchschnittlichen Zahlungsziele für Einkauf und Verkauf inklusive der erwarteten Skontonutzung an. Wie ist die Zahlungsmoral Ihrer Kunden = Anzahl Tage Überschreitung des vereinbarten Zahlungszieles zB. 2 Banktage, oder Kunden zahlen immer 5 Tage später als die Rechnung fällig ist.

Definieren Sie wann die Rechnungslegung erfolgt.
Zwei Optionen stehen zur Auswahl: 
-tägliche Fakturierung (der Monatsumsatz wird gleichmäßig verteilt) und 
-Auswahl der Rechnungslegungstage.

Wann erfolgt der Einkauf (Material, Fremdleistungen) der zukünftigen Umsätze. Ein wichtiger Faktor, wie lange Sie vorfinanzieren müssen bevor Sie den Umsatz vereinnahmen können.

Wie hoch ist der durchschnittliche Einsatz in Prozent zum Umsatz.

Monatsplanung




Der beim Einrichtungsassistenten angegebene monatliche Durchschnittsumsatz wird hier automatisch für 12 Monate eingetragen. Monatsschwankungen können hier durch Übertippen der Werte berücksichtigt werden.

Die Kosten der zukünftigen Umsätze (Wareneinsatz, Fremdleistungen) können als Prozentsatz definiert werden.
Der in den Grunddaten hinterlegte Wareneinsatz in % kann bei gravierenden monatlichen Schwankungen hier nochmals übersteuert werden.

Material das bereits auf Lager ist kann extra angeführt werden, da es bereits bezahlt wurde (in % vom Umsatz oder als Betrag). Eingaben netto.

Detailplanung


Wem die Monatsplanung zu pauschal ist oder in einer Branche aktiv ist wo es Werksurlaube, Wochenschliesstage oder stark schwankende Umsatzverläufe gibt, hat mit der Detailplanung die Möglichkeit alle Varianten seines Geschäftes bis zu einer taggenauen Planung abzubilden.

Klicken Sie dazu auf den Menüpunkt Detailplanung und aktivieren Sie diese. Sie können jederzeit wieder auf die Monatsplanung wechseln.



Schritt 1:
Die gespeicherten Monatsumsätze aus der Einrichtungsassistenten werden als Jahresumsatz übernommen. Ebenso der Prozentsatz des Materialeinsatzes.

Bitte geben Sie nun an an welchen Tagen der Woche Sie im Normalfall Ihre Rechnungen schreiben.
Bei der Verteilung können Sie auch noch einzelne Tage unterschiedlich gewichten.
Denken Sie an Gastgewerbebetriebe mit besonders starken Tageslosungen am Wochenende und Ruhetag am Montag.
Beachten Sie dass rechts aussen immer 100% stehen muss.

Weiters können Sie mehrere Zeitspannen eingeben wo kein Umsatz erfolgt weil zB. Werksschließung, Betriebsurlaub, Weihnachtsurlaub, Inventur etc.


Aus den Eingaben werden die Umsatztage eines Jahres errechnet mit einem durchschnittlichen Tageswert.

Nach dem Speichern geht es weiter mit Schritt zwei.

Schritt 2:
Aufgrund der errechneten Umsatztage (Fakt. Tage) ergibt sich ein Monatsplanwert. Dieser kann hier angepasst werden. Die Differenz zum Jahreswert muss 0 ergeben.


Schritt 3:
Bei diesem Schritt werden alle Umsatztage angezeigt. Auch hier kann noch individuell jeder Wert geändert werden. 
Sogar unterschiedliche MWST Sätze falls Sie einmal im Monat nur ins Ausland ohne Steuer verrechnen oder unterschiedliche Projekte oder Kunden mit verschiedenen Zahlungszielen abrechnen.
Die Detailplanung bietet maximale Flexibilität womit sich nahezu jede Branche abbilden lässt.

Nach dem speichern werden die Werte in die Liquiditätsvorschau übernommen.

Beim nächsten Einstieg über die Navigation können Sie die Werte gesammelt oder einzeln bearbeiten.
Klicken Sie dazu auf das Häkchen bei den einzelnen Spalten um Werte für alle zu übernehmen.
Wenn Sie mit der Maus ganz ans Ende scrollen können Sie auch die Planung neu erstellen.


Projektplanung


Zusätzlich zu den monatlichen Umsätzen können konkrete Projekte im Detail geplant werden (Umsatz und Einsatz).

Dies ist speziell bei Großprojekten mit längerer Dauer und erheblichem Einfluss auf Zahlungsein- und Ausgänge wichtig.
Nicht nur Projekte sondern auch verschiedene Geschäftsbereiche oder Produktgruppen, die unterschiedlichen Konditionen unterliegen können so geplant werden.





Die Detailangaben übersteuern allgemeine Grundeinstellungen (z.B. Umsatzsteuersatz, Skonto etc.)

Es können beliebig viele Teilzahlungen für Einnahmen und Ausgaben berücksichtigt werden.



Bitte beachten Sie dass die Summe der Verteilung immer 100% ergibt!

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